Prewo, Wilfried1987-06-102020-05-202022-11-262020-05-202022-11-261986https://orlis.difu.de/handle/difu/533368Insbesondere durch den in den 70er Jahren verstärkt einsetzenden Strukturwandel der Wirtschaft sind zahlreiche alte Industrie- und Gewerbestandorte in zumeist unmittelbarer Nähe der Innenstädte aufgegeben worden.Diese Entwicklung hält noch unvermindert an.Betroffene Gemeinden und Eigentümer sind bei der Lösung des Problems wegen der hohen Kosten für Abbruch und Neuerschließung solcher Flächen oft überfordert.Die bestehenden städtebaulichen Probleme bleiben ungelöst.Die Industrie- und Handelskammer Hannover-Hildesheim macht deshalb die folgenden Vorschläge: (1) Feste Anteile der Städtebauförderungsmittel sollen für Industriegebietssanierung reserviert werden; (2) spezielle Programme der Wirtschaftsförderung (Landesförderprogramme, Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur") sind so zu ändern, daß sie auch bei der Brache-Sanierung greifen; (3) steuerliche Hemmnisse sollen bei Industriebrachen durch die Halbierung des Steuersatzes auf Veräußerungsgewinne und die Anerkennung der Abbruchkosten als Betriebsausgabe beseitigt werden.(BfLR)GewerbebracheFlächenrecyclingStädtebauförderungsgesetzRegionale WirtschaftspolitikSteuerrechtFondsfinanzierungStadtplanung/StädtebauStandortplanungWiederbelebung von Industrie- und Gewerbebrachen.Vorschläge der Industrie- u.Handelskammer Hannover-Hildesheim.Zeitschriftenaufsatz120502