Jones, Anne M.Hunt, Chris O.1994-09-302020-01-042022-11-252020-01-042022-11-2519940942-752Xhttps://orlis.difu.de/handle/difu/85195Überall in semi-ariden Gebieten haben einheimische Bauern Techniken zur Erhaltung fruchtbaren Bodens sowie zur Sammlung und sparsamen Anwendung von knappen Wasserressourcen entwickelt. Einige dieser überlieferten Landkulturen befanden sich offenbar über lange Zeit im Gleichgewicht mit der Natur. Die herkömmliche Landwirtschaft auf der Insel Gozo, Maltesische Republik, ist ein Beispiel dafür, wie eine semi-aride Landschaft mit Hilfe eines ökologisch angepaßten Landbaues lange Zeit intensiv genutzt wurde. Mit Erde und Wasser geht man auf Gozo sparsam um. Terrassen erlauben Ackerbau sogar an steilen Hängen. Auch ein ehemaliger Steinbruch wird zum Anbau von Tomaten genutzt; jede Pflanze wächst in einer eigenen Pflanzgrube. Es gibt sogar ein Gesetz zur Sicherung von Oberboden, der bei Baumaßnahmen anfällt, zugunsten der Landwirtschaft. Ebenso wichtig wie der Besitz von Land sind die Nutzrechte für die Wasserressourcen, die weitervererbt werden wie das Land. Die Nachhaltigkeit der Bodennutzung auf Gozo ist kulturell von höchster Bedeutung.Kulturlandschaft auf der Insel Gozo = Cultural influences on the landscape of Gozo island, Malta.ZeitschriftenaufsatzI94030698KulturlandschaftBewässerungLandwirtschaftKlimaWasserGeschichteWasserrechtBodennutzungInselTopographieNaturraum/LandschaftTrockenheit