Duelffer, JostThies, JochenHenke, Josef1980-01-302020-05-202022-11-262020-05-202022-11-261978https://orlis.difu.de/handle/difu/434435In der nationalsozialistischen Städteplanung spielten nahezu ausschließlich Monumentalbauten, Aufmarschplätze und axiale Straßenzüge eine Rolle. Innerstädtische strukturelle Probleme wie Wohnungsbau, Grünflächen und Versorgungsbetriebe blieben weitgehend außerhalb der Betrachtung. Durch das Engagement Hitlers erhielten die Stadtplanung und die Architektur eine zentrale politische Bedeutung und wurden zu einem eigenständigen Zweig der Reichspolitik. Der Größenmaßstab, in dem die Städte umgestaltet werden sollten, war so angelegt, daß die Städte den Ausdruck deutscher Größe über Jahrtausende hinweg bewahren sollten. Grundzüge der Pläne wurden öffentlich verkündet und erläutert. Als Ausdruck der gesellschaftlichen Umgestaltung und als ,,(Ersatz-)Vorwegnahme künftiger Größe'' wurde versucht, eine Kollektivmentalität zu erzeugen. Bei den hier dokumentierten ,,Führerstädten'' zeigt sich, daß Hitler selbst in allen Phasen seiner Herrschaft und auf alle Ebenen der Planung Nachdruck ausübte.BaupolitikStadtplanungFinanzplanungStadtentwicklungsplanungBauleitplanungNationalsozialismusHitlers Städte. Baupolitik im Dritten Reich. Dokumentation.Monographie008863