Bechtler, A. H.1980-10-132020-05-202022-11-262020-05-202022-11-261969https://orlis.difu.de/handle/difu/464468In der Schweizer Gemeinde Uster wurde die Kommunalpolitik der Jahre 1956-1965 primär von einem über dem Landesdurchschnitt liegenden Bevölkerungswachstum, erheblichen sozialen Umstrukturierungen innerhalb der Einwohnerschaft, von zunehmender Gewerbe- und Industrieansiedlung sowie einem ständig ansteigenden Realeinkommen pro Kopf der Bevölkerung beeinflußt. Um die kommunalen Serviceleistungen diesen veränderten Rahmenbedingungen anzugleichen, waren tiefgreifende Strukturänderungen in der Gemeindefinanzpolitik vonnöten. Der Autor untersucht unter den Aspekten Finanzbedarf und Finanzdeckung die Entwicklung des kommunalen Steueraufkommens und die aus der ausgabenintensiven Finanzpolitik resultierenden Trends zu Ausgabeüberschüssen und einer schleichenden Verschlechterung der kommunalen Vermögenslage. Nur durch eine Intensivierung der Bemühungen, zum einen weitere attraktive Steuerzahler in der Stadt anzusiedeln und zum anderen durch eine ausgewogene Stadtentwicklungspolitik die Steuerkraft der ortsansässigen Bürger zu steigern, läßt sich diese Tendenz nach Meinung des Verfassers umkehren. cb/difuFinanzhaushaltGemeindefinanzpolitikFinanzplanungHaushaltswesenKommunalpolitikStadtentwicklungsplanungWirtschaftsförderungDer Finanzhaushalt einer aufstrebenden Stadt. Eine empirische Analyse der Gemeindefinanzen von Uster, 1956-1965.Monographie042516