Daus, Ronald2001-06-202020-01-042022-11-262020-01-042022-11-2620003-925529-12-8https://orlis.difu.de/handle/difu/78877"Strand oder nicht Strand": das ist zu Beginn des 21. Jahrhunderts nicht mehr die Frage. Er ist da und passt nahtlos ins aktuelle Bild der Großstädte. Zur zeitgemäßen Urbanität gehört das Badevergnügen. Das 20. Jahrhundert hatte den qualitativen Sprung vom kalten zum warmen Meereswasser gebracht. Die heroischen Strände des Nordens wurden durch die sonnigen Badebuchten des Südens ergänzt. In unserer Gegenwart drängen sich alle Formen des Strandenthusiasmus bevorzugt ums Mittelmeer. Im 21. Jahrhundert zeigen die mediterranen Metropolen, dass auch Großstädte durch den Zugewinn des Strandes alte Bräuche und Perspektiven ablegen und neue Taktiken zur Gestaltung ihres Lebens akzeptieren. "Stadt", "Hafen", "Strand" und "Meer" bilden eine Einheit. Die Zuwendung aller ans Meer, von Strandfanatikern ebenso wie von Wasserscheuen, ist kein bloßes "Phänomen" mehr, sie ist faktische, ihrerseits Geschichte schaffende "Energie" geworden. difuStrandkultur statt Stadtkultur. Die Metropolen des Mittelmeers zu Beginn des 21. Jahrhunderts.MonographieDW7495StadtstrukturStadtKulturStrandReflexion