Hohn, Uta1993-10-222020-01-042022-11-252020-01-042022-11-2519920170-9364https://orlis.difu.de/handle/difu/82463Die Planungsideologie der Nationalsozialisten betonte nach 1933 die Notwendigkeit, die Altstädte als mittelalterilche Kulturzeugnisse zu sanieren. Bereits mit den Kriegsvorbereitungen ab 1937 trat die Idee hinzu, bei der Umgestaltung Gesichtspunkte des Luftschutzes zu berücksichtigen. Dargestellt wird, wie sich diese verschiedenen Motivationen in den Sanierungs- aber andererseits auch in den Stadterweiterungsplänen für verschiedene deutsche Städte niederschlugen. Mit den Zerstörungen in den Kriegsjahren traten dann umfangreiche Wiederaufbauplanungen für die Zeit nach dem Krieg hinzu. Der Beitrag belegt, daß diese Planungskonzepte vielfach bis in die fünfziger Jahre weiterwirkten. (wb)Der Einfluß von Luftschutz, Bombenkrieg und Städtezerstörung auf Städtebau und Stadtplanung im Dritten Reich.ZeitschriftenaufsatzI93020006StadtkernAltstadtStadtplanungPlanungskonzeptZerstörungSchutzbauwerkBebauungsplanungStadtplanung/StädtebauSanierungWiederaufbauKriegLuftkriegLuftschutzDrittes Reich