ERTEILTCassing, Gerhard2015-06-122020-01-042022-11-262020-01-042022-11-262014https://orlis.difu.de/handle/difu/224419Das Land Niedersachsen will seine Strukturpolitik angesichts zurückgehender EU-Fördermittel in der Periode 2014-2020 auf Projekte zur regionalen Profilierung fokussieren. Das erfordert von kommunaler Seite ein entsprechendes Leitbild zum angestrebten regionalen Strukturprofil. Dieses "Gegenstromprinzip" ist formal nicht geregelt. Die Ansätze reichen von Strategiekonzepten auf Bezirksebene (z.B. Weser-Ems) bis zu Positionspapieren auf Kreisebene (z.B. Goslar, Holzminden). Der Regionalverband Südniedersachsen geht einen Mittelweg mit der Erarbeitung eines "Regionalen Entwicklungsprofils (REP)" für den die Landkreise Göttingen, Northeim und Osterode a.H. umfassenden Verflechtungsraum des Oberzentrums Göttingen. Auf der Grundlage einer umfassenden Stärken-Schwächen-Analyse und Chancen-Risiken-Prognose wurde ein Leitbildentwurf erstellt und in einem Online-Diskurs mit regionalen Akteuren kommuniziert. Mit Hilfe der Kommentierungen entstand die Endfassung, die vom Verbandsvorstand als Konsensposition beschlossen und dem Amt für regionale Landesentwicklung (ArL) Braunschweig als Vorlage für die "Regionale Handlungsstrategie" zur Strukturförderung übergeben wurde. In dem Bericht werden die wichtigsten Aspekte dieses innovativen Planungsansatzes hinsichtlich der modellhaften Planungsmethodik, der zukunftsorientierten Planungsthematik und des beteiligungsorientierten Planungsprozesses geschildert.ALLStrategische Profilierung der Region Göttingen: Digitaler Planungsprozess zur Strukturförderung.Graue LiteraturMWHT7GQ1DM15052752Cassing, GerhardRegionalplanungRaumentwicklungPlanungskonzeptStrukturpolitikPlanungsmethodeRegionStrukturförderungVerflechtungsraumProfilierungRegionalisierungDigitalisierungStärken-Schwächen-Analyse