Niendorf, Mathias1998-12-222020-01-042022-11-252020-01-042022-11-251997https://orlis.difu.de/handle/difu/104844Nach der Wende 1989 hat das deutsch-polnische Verhältnis seine endgültige völkerrechtliche Regelung gefunden. Dies begleitet von der Diskussion um die Minderheitenfragen, die in ihrem historischen Kern bis auf die Zeit vor dem ersten Weltkrieg zurückgehen. Schon damals war der Nationalstaatsanspruch des Kaiserreichs konfrontiert mit einem zunehmenden Selbstbehauptungswillen seiner polnischen Bürger. Dem nicht nur für die deutsch-polnischen Beziehungen grundlegenden Minderheitenproblem in der ersten Hälfte dieses Jahrhunderts einmal aus nächster Nähe nachzugehen, und zwar aus einem doppelten Blickwinkel, hat sich diese Fallstudie zum Ziel gesetzt. Ihren territorialen Rahmen bildet das Gebiet des westpreußischen Kreises Flatow, das im Versailler Vertrag zwischen Deutschland und Polen geteilt wurde. Sowohl der Restkreis Flatow wie der 1920 aus seinem ehemaligen Ostteil gebildete Kreis Zempelburg zählten innerhalb ihres Staatsverbandes zu den Gebieten mit dem höchsten Prozentsatz der jeweils anderen nationalen Minderheit. Die lokalen Konfliktregelungsmechanismen erwiesen sich als überfordert. sg/difuMinderheiten an der Grenze. Deutsche und Polen in den Kreisen Flatow - Zlotów - und Zempelburg - Sepólno Krajeskie - 1900-1939.MonographieS98100041GrenzraumKreisgeschichteMilitärwesenVerwaltungAusländerParteiVereinKommunalpolitikKulturLandesgeschichteSiedlungsgeschichteDeutscherPoleMinderheitSpracheKatholizismusAntisemitismusNationalismusNationalsozialismusKrieg