Sieverts, Thomas1981-12-012020-05-202022-11-262020-05-202022-11-261979https://orlis.difu.de/handle/difu/481729Anknüpfend an den geschichtlichen Hintergrund der kaum zweihundertjährigen industriellen gesellschaftlichen Entwicklung extrapoliert der Autor skizzenhaft die Auswirkungen die ethischer, kultureller und politischer Grundhaltungen der Gegenwart auf die Raumentwicklungspolitik. So würde eine konservativ-liberale Haltung einem Siedlungsstrukturtyp entsprechen, der Gestaltungsprinzipien dem Investor überläßt und auch Landschaft weitgehend ,,vermarktet'', der sozialistischen Haltung ließe sich eine nach einheitlichen Prinzipien gestaltete Siedlungstruktur mit kollektiv bewirtschafteter Landschaft zuordnen, während die ökologische schließlich bei ausgeprägter Vielfalt in Siedlungsgruppen, dezentraler Verwaltung ein Gleichgewicht von Landwirtschaft und natürlicher Landschaft anstrebt. Bevorzugt sollten auch für die Tagesarbeit alle Planungsstrategien, die dezentrale und autonom überlebensfähige Strukturen fördern, wie sie in der wahrscheinlichen Entwicklung ethisch-kultureller lokaler Autonomien in Europa notwendig sind. lt/difuRaumentwicklungRaumplanungPerspektiveKonservatismusSozialismusÖkologieSoziologieRaumentwicklung - wohin? Eine spekulative Gedankenskizze.Aufsatz aus Sammelwerk063145