1989-02-162020-05-202022-11-262020-05-202022-11-261987https://orlis.difu.de/handle/difu/547472Über 80 Prozent des niedersächsischen Trinkwassers wird aus dem Grundwasser gewonnen. Um auch in Zukunft auf dieses Reservoir zurückgreifen zu können, muß ein langfristiger Schutz vor Verunreinigungen gewährleistet werden. Es ist erforderlich, frühzeitige und regelmäßige Messungen durchzuführen, damit der Trend zu Veränderungen bereits in einem frühen Stadium erkannt werden. Deshalb ist eine Grundwassergüteüberwachung dringend notwendig und das bereits bestehende Gewässerüberwachungssystem (Gütemeßnetz einschließlich Radioaktivitätsmeßnetz der Oberflächenwasser, Regelnetz, Grundwasserstandsmeßnetz) um ein Grundwassergütemetznetz zu ergänzen. Über die aus dem Meßprogramm gewonnenen Daten sollen die Kenntnisse über die natürlichen und anthropogenen Einflüsse auf die Grundwasserbeschaffenheit vertieft und verbessert werden, können die von menschlichen Einflüssen noch wenig belasteten Grundwasservorkommen besser beobachtet und vor Schaden bewahrt werden, evtl. großräumige und schon länger bestehende Verschmutzungsquellen ermittelt werden. Diese Überwachung soll also nicht nur einer umfassenden weitreichenden Gewässerüberwachung dienen, sondern auch dem Umweltschutz. hom/difuGrundwasserGrundwassergüteMessnetzGrundwasserschutzNaturUmweltschutzNatur/GrundlagenWasserhaushaltReinhaltung der Gewässer in Niedersachsen. Grundwassergütemeßnetz.Graue Literatur134964