Holzapfel, Helmut1987-04-082020-05-202022-11-262020-05-202022-11-261986https://orlis.difu.de/handle/difu/531092Eine Erhöhung der Geschwindigkeiten der Systeme des öffentlichen Verkehrs war eine wesentliche Leitlinie der Planungen der vergangenen Jahre. Die Attraktivität des öffentlichen Verkehrsmittels sollte durch Verringerung der Reisezeiten erhöht werden. Die Annahme, eine erhöhte Geschwindigkeit erbringe mehr Fahrgäste stützt sich auf Modellberechnungen der Verkehrswissenschaft. Die sog. modal-split-Modelle, die die Verkehrsmittelwahl der Nachfrager abbilden sollen, weisen die Reisezeit als wesentliches Entscheidungskriterium aus. Es zeigt sich, dass vor allem dieses Kriterium den Modellen zugrunde liegt, da es am einfachsten für Berechnungen zu quantifizieren ist. Andere Variablen wie Einstellungen, Fußwege oder dgl. werden daher vernachlässigt. Mittlerweile ist unumstritten, dass die Systemgeschwindigkeit in ihrer Relevanz für die Wahl eines Verkehrsmittels überschätzt wird, da eine höhere Geschwindigkeit auch negative Effekte zeitigt. (hg)ReisezeitVerkehrsgeschwindigkeitVerkehrsmodellEntscheidungsgrundlageOptimierungReisezeitmessungGeschwindigkeitGeschwindigkeitsbeeinflussungModal-SplitVerkehrÖffentlicher VerkehrGeschwindigkeit und Reisezeit im öffentlichen Verkehr. Ist schneller grundsätzlich besser?Zeitschriftenaufsatz118090