Billing, Karolin2004-11-112020-01-042022-11-252020-01-042022-11-2520043-8300-1401-5https://orlis.difu.de/handle/difu/190950Ziel ist, eine ökonomisch-nachhaltige Bewertungskonzeption zu erarbeiten, die die Vorzüge ökonomisch-monetärer Bewertungen mit den Vorzügen normativ-planerischer Begrenzungen verbindet. Diese Konzeption wird derart aufbereitet, dass sie in der Planungspraxis anwendbar ist, weil es insbesondere die Stadtplaner sind, die täglich Entscheidungen zur Lösung von konkurrierenden Flächennutzungen treffen müssen. Aufbauend auf wohlfahrtstheoretischen Grundlagen werden ausführlich Bewertungsmöglichkeiten und -grenzen der bislang vernachlässigten ökologischen und sozialen Flächenleistungen diskutiert. Auch die im Nachhaltigkeitskonzept enthaltene, räumlich und zeitlich weit gefasste Betrachtungsperspektive ist Gegenstand der Analyse. Bodenmarkt und Planung werden als real angewandte Koordinationsmechanismen individueller Flächennutzungsansprüche im Hinblick auf ihre Eignung zur nachhaltigen Lösung von Flächennutzungskonkurrenzen untersucht, Preise und Normen werden unter der Zielsetzung einer nachhaltigen Lösung von Flächennutzungskonkurrenzen in der Stadt zu einem Gesamtkonzept vereint und planungspraktisch operationalisiert. Die praktische Anwendung des erarbeiteten ökonomisch-nachhaltigen Bewertungskonzepts wird anhand eines Beispiels demonstriert: Gegenstand ist ein Teilbereich des Dresdner Hellers, der sowohl durch z.T. einmalige ökologische Produktionsmöglichkeiten, als auch durch besondere ökonomische Produktionsmöglichkeiten in Form von Kiesen und Sanden gekennzeichnet ist. goj/difuÖkonomische Bewertung von Flächennutzungskonkurrenzen in der nachhaltigen Stadt. Theoretische Grundlagen und praktische Vorgehensweise.MonographieDW14921StadtentwicklungsplanungStadtökonomieFlächennutzungBewertungKonkurrenzNachhaltige Entwicklung