Haeusel, Urs1981-10-122020-05-202022-11-262020-05-202022-11-261981https://orlis.difu.de/handle/difu/480381Aus den vorliegenden Untersuchungen ergibt sich, daß Wanderungen aus dem Kanton Basel-Stadt in den schweizerischen Teil der Region ebenso häufig durch haushaltsexterne Ereignisse und Entwicklungen (sogenannte direkte und indirekte Verdrängung), wie durch haushaltsinterne Veränderungen und Entscheide (sogenannte persönliche und familiäre Gründe) ausgelöst werden. Ein als unbefriedigend empfundener Zustand der Umweltqualität (Lärm, Grünflächen, Stadtbild usw.) und vor allem der Mangel an geeigneten Wohnungen in der Stadt geben bei einer stark überwiegenden Zahl von Haushalten den Anstoß zur Abwanderung. Wenn 60Prozent der Familien vor dem Wegzug in Basel-Stadt eine Wohnung gesucht haben, heißt das, daß nicht nur die auslösenden Gründe, sondern auch der Verdrängungsprozeß in Form der erfolglosen Wohnungssuche eine wichtige Rolle spielt. st/difuAbwanderungMigrationStadtfluchtUrsacheWohnungBevölkerungsentwicklungSiedlungsstrukturStadtentwicklungStadtgeographieDie Abwanderung aus Basel-Stadt. Hauptergebnisse und Zusammenfassung.Aufsatz aus Sammelwerk061783