Hecht, Lars2008-07-092020-01-042022-11-262020-01-042022-11-262006978-3-638-70971-2https://orlis.difu.de/handle/difu/164110Ausgangspunkt der Arbeit ist die Frage: Leben in Berlin die Kulturen in einer Gesellschaft oder grenzen sich die Kulturen ab? Zur Beantwortung dieser zentralen Frage wurden drei Thesen aufgestellt und untersucht: "Berlin ist eine Metropole", "Der Migrationsgrund ist ein Faktor, der die Aufenthaltsdauer von ausländischen Personen in der Bundesrepublik und somit auch in Berlin bestimmt" und die These "Berlin ist keine Stadt mit multikultureller Gesellschaft, sondern eine Stadt der Parallelgesellschaften". Im Ergebnis verifiziert der Autor die beiden ersten Thesen und verneint die dritte: In der Realität leben die ausländischen Minoritäten in der Stadt in "einer" Zwischengesellschaft, die sich aus zwei konträren Gruppen zusammensetzt. Als Lösungsansatz wird vom Autor ein Gesellschaftskonstrukt angeboten, das zwischen dem kulturellen Miteinander und der Abgrenzung angesiedelt ist: der Ansatz einer "Integrationsgesellschaft".Metropole Berlin. Multikulturelle Stadt oder Stadt der Parallelgesellschaften?MonographieDM08050775AusländerEinwanderungIntegrationSegregationSozialverhaltenGesellschaftsordnungMigrationParallelgesellschaftEthnische MinderheitMultikultur