Escher, Cornelia2017-08-232020-01-052022-11-262020-01-052022-11-262017978-3-85676-365-7https://orlis.difu.de/handle/difu/243409Visionäre Architektur- und Stadtentwürfe als Lösungsansätze für neue gesellschaftliche Herausforderungen - darin sah der GEAM (Groupe d Études d Architecture Mobile) seine Aufgabe. Seine Gründung 1958 stand am Anfang einer Welle konzeptioneller Architekturen, die in den späten 1960er Jahren ihren Höhepunkt erreichen sollte. Die Gruppe forderte eine "mobile" Architektur, die flexibel an die Bedürfnisse der Bewohner anzupassen sein sollte, zunächst in Reaktion auf das Ende der Congrès Internationaux d Architecture Moderne (CIAM), die von jüngeren Architekten zunehmend skeptisch beurteilt wurden. Die Kritik des GEAM, zu dessen bekanntesten Vertretern Yona Friedman, Frei Otto und Oskar Hansen gehörten, zielte weniger auf einen Bruch mit den CIAM-Prinzipien als auf die Erneuerung konzeptioneller Ansätze. Dabei nimmt der GEAM eine Scharnierstellung ein, in der sich das Visionäre aus dem Modernen formt. Anstatt sich in einer fantastischen Bildproduktion und einer architektonischen Science Fiction zu erschöpfen, dienten die Entwürfe der einzelnen Mitglieder dazu, die architektonische und städtebauliche Debatte zu öffnen. Eines der wenigen gemeinsam entwickelten und realisierten Projekte war die Wanderausstellung L Architecture mobile, eine breit angelegte Plattform, mit der die Protagonisten 1961/62 ihre Ideen und Konzepte unter anderem in Paris, Hannover, Warschau und Amsterdam präsentierten.Zukunft entwerfen. Architektonische Konzepte des GEAM (Groupe d'Études d'Architecture Mobile) 1958-1963.MonographieDW31441BebauungArchitekturEntwurfZukunftUtopieVision