Müller-Christ, GeorgBastenhorst, Kai-OlafBerry, Adele2005-07-262020-01-042022-11-252020-01-042022-11-2520053-936581-75-4https://orlis.difu.de/handle/difu/192437Worauf kommt es bei der Gestaltung einer nachhaltigen Entwicklung einer Kommune an? Am Beispiel der Stadt Bremen entwickeln die Autoren das Konzept eines Nachhaltigkeitsmonitorings aus der Ressourcenperspektive, mit dem die Anstrengungen und Maßnahmen für die nachhaltige Entwicklung einer Region bewertet werden können. Grundlage der Konzeption ist ein ressourcentheoretisches Verständnis von Nachhaltigkeit. So wird die Frage "Wovon lebt Bremen?" übersetzt in: "Welche sozialen, ökonomischen und ökologischen Ressourcen benötigt Bremen und woher kommen sie?" Im Gegensatz zu herkömmlichen Nachhaltigkeitsindikatoren wird anhand einer zentralen Leitfrage eine Bewertung des Engagements vorgenommen: "Was unternimmt Bremen, um eine nachhaltige Entwicklung seines Ressourcenbestandes zu fördern?" Durch die Ressourcenperspektive kann Nachhaltigkeit auf einen rationalen Kern zurückgeführt werden. Nachhaltige Entwicklung erscheint so nicht als normativ begründeter Luxus, sondern als rationale Strategie zur langfristigen Sicherung eines Gemeinwesens oder Standortes. Die Konzeption des Nachhaltigkeitsmonitorings dient als Bewertungsinstrument für eine Früherkennung von Ressourcenknappheiten. Es kann den jeweiligen Gegebenheiten vor Ort angepasst werden, indem es um entsprechende Monitoringfelder erweitert wird. difuNachhaltigkeit unter Beobachtung. Ein innovatives Monitoringkonzept für Kommunen.MonographieDW16417UmweltschutzRessourcenÖkosystemGemeindeIndikatorNachhaltigkeitMonitoringHandlungsmaßnahme