Bleek, Stephan1993-02-162020-01-042022-11-252020-01-042022-11-251991https://orlis.difu.de/handle/difu/94323In der Arbeit, für die ausführlich auch ungedruckte Primärquellen herangezogen wurden, wird die Bevölkerungszusammensetzung des Münchner Westend 1890-1933 untersucht. Zentrale Beobachtung hierbei ist die relativ große Seßhaftigkeit. Durch die gleichzeitige Unterscheidung der Wohngebiete nach sozialer Stellung (Segregation) machten die Einwohner gemeinsame Erfahrungen, hier aus dem proletarischen Milieu. Diese Homogenisierung von Erfahrungen ist Voraussetzung für die Entstehung der Arbeiterbewegung in den Städten. Die Konzentration in einem Wohngebiet führte zu einfacherer Kommunikation und einer Zuspitzung der Auseinandersetzungen. Diese Konzentration als Herausbildung eines sozialen Milieus ist heute nicht mehr gegeben. Die Nachkommen der Zuwanderer von 1890 sind weitgehend aus dem Westend verschwunden. mneu/difuQuartierbildung in der Urbanisierung. Das Münchner Westend 1890-1933.MonographieS92300177VerstädterungStadtquartierStadtteilSozialökologieSozialmobilitätBebauungWohnungswesenBevölkerungsentwicklungSoziographieStadtsoziologieWirtschaftsentwicklungBaugeschichteStadtgeschichteEinwanderungSozialgeschichteWissenschaft/Grundlagen