Schwarz, Sabine2003-01-312020-01-042022-11-252020-01-042022-11-2520023-89404-497-7https://orlis.difu.de/handle/difu/186677Der Prozess der Europäisierung der Politik - auch der Umweltpolitik - beinhaltet die Aufgabe nationaler Souveränitätsrechte zugunsten der Schaffung eines gemeinschaftlichen Entscheidungssystems. Doch ist dies ein Prozess, der keineswegs immer überschaubar und widerspruchsfrei verläuft; er ist vielmehr geprägt durch innenpolitisch bestimmte nationale Interessen, divergierende Akteurs-Strategien und die komplexen Regeln des europäischen Institutionen- und Verhandlungssystems. Die Autorin klärt die verwickelten Zusammenhänge analytisch auf. Sie stützt sich dabei auf Ansätze der Institutionenökonomie, auf Prinzipal-Agenten-Modelle und die politikwissenschaftliche Mehrebenenanalytik. Eine wohlstandstheoretische Bewertung der Politikergebnisse schließt die Arbeit ab. Ihre besondere Bedeutung liegt in der theoriegeleiteten Beschreibung von Verhandlungs- und Entscheidungsfindungsprozessen, die die Disziplingrenzen zwischen Politikwissenschaft und Ökonomie überwindet. Die Untersuchung liefert dadurch neue Einsichten in die innenpolitischen Bestimmungsgründe von Regierungshandeln und die notwendigen Anforderungen an europäische Politik bei der Bestimmung und Sicherung politischer Legitimität. difuDie Europäisierung der Umweltpolitik. Politisches Handeln im Mehrebenensystem.MonographieDW10623UmweltschutzUmweltpolitikStaatPolitikwissenschaftZielkonfliktTheorieSouveränitätInteressenkonfliktInstitutionenökonomieEuropäisierung