Schröer, HelmutLaufer, Hans-Günther1995-03-022020-01-042022-11-252020-01-042022-11-251992https://orlis.difu.de/handle/difu/100456Es ist heute unbestritten daß die kommunalen Brückenschläge zwischen Städten in Deutschland-West und Deutschland-Ost die Vereinigung des willkürlich getrennten Landes gefördert haben. Versuchten die Machthaber der früheren DDR, die Begegnungsmöglichkeiten der Menschen untereinander restriktiv zu halten, so erwies sich schließlich jeder einzelne Kontakt als die überzeugendere und stärkere Waffe. Die Menschen wollten zusammenkommen, weil sie zusammengehörten. Auch im Rahmen der Städtepartnerschaft zwischen Trier und Weimar wurde ein entscheidendes Stück deutsch-deutscher Geschichte miterlebt und im kommunalen Bereich mitgestaltet. Den Städten kam bei dem Prozeß der deutschen Einigung eine besondere Stellung zu. Wo und wie sollten die Bürger Demokratie erlernen und Demokratie erfahren, wenn nicht in den Städten? Demokratie kann nicht zentral von oben verordnet werden, sie muß erlebt werden, bedarf der Mitgestaltung durch den Bürger. difuOhne Städte ist kein Staat zu machen. Trier - Weimar, eine deutsche Partnerschaft.MonographieS95060006GemeindeInstitutionengeschichteDemokratieKommunale SelbstverwaltungKommunalpolitikStädtepartnerschaftDeutsche Einheit