Mölders, UrsulaGringel, BettinaWilbrand, Söhnke2004-05-282020-01-042022-11-252020-01-042022-11-252003https://orlis.difu.de/handle/difu/177258Die Beteiligung von Zugewanderten an Themen der Stadt- und Wirtschaftsentwicklung ist noch zu gering. Mit dem Modellprojekt Interkulturelle Stadtentwicklung, das von 2001 bis 2003 in Bergkamen, Duisburg und Königswinter durchgeführt wurde, liegt ein Erfahrungsbericht vor, der zeigt, wie Zugewanderte an allen Themen der Stadtentwicklung beteiligt werden können. Ein großer Teil von ihnen lebt in den Innenstädten und Stadtteilzentren; dort tragen sie als Gewerbetreibende, Immobilieneigentümer oder Bewohner zum gesellschaftlichen und kulturellen Leben und auch zur lokalen Ökonomie bei. Sie investieren an Standorten, die von Deutschen aufgegeben wurden oder füllen Leerstände in Fußgängerzonen. Ihre Risiko- und Investitionsbereitschaft stellt ein wichtiges Potenzial für die Entwicklung der Städte dar. Dieses Potenzial gilt es im Interesse der Zugewanderten, aber auch der einheimischen Bevölkerung zu nutzen. Der Bericht bietet neben der Darstellung des Beteilungsprozesses in den drei Modellstädten eine Bilanz mit übergreifenden Handlungsempfehlungen für eine stärkere Beteilung von Zugewanderten. sg/difuModellprojekt "Interkulturelle Stadtentwicklung".Graue LiteraturDP1873StadtentwicklungsplanungStadtteilAusländerProblemraumGewerbeIntegrationPartizipationModellMigrationSoziale StadtZuwanderung