Bodenschatz, HaraldGeisenhof, Johannes1993-03-102020-01-042022-11-262020-01-042022-11-2619910170-9364https://orlis.difu.de/handle/difu/81711Stadterneuerung findet, neben politischen, sozialen und wirtschaftlichen, auch unter jeweils kulturellen Rahmenbedingungen statt. Diese bestimmen die Bewertung des Vorgefundenen, entscheiden mit über die Frage Erhaltung ja oder nein. Die kulturelle Prägung der Bewohner beeinflußt aber auch die Erfolgschancen bei der Durchführung von Stadterneuerungsmaßnahmen. Hier kann und muß eine begleitende Öffentlichkeitsarbeit ansetzen, die historische und kulturelle Eigenart ins Bewußtsein hebt. Der Aufsatz beschreibt ein Beispiel bewußt die kulturelle Dimension berücksichtigender Stadterneuerung aus Ellingen, einer fränkischen Kleinstadt bei Nürnberg. Ellingen erfuhr seine bauliche Prägung vor allem im 18. Jahrhundert durch die Herrschaft des Deutschen Ordens. Dies war ins Bewußtsein zu heben, hier war mit den Leitbildern für die Stadterneuerung anzusetzen. Für den Beginn der Stadterneuerung wurde bewußt ein Quartier ausgewählt, daß im Bewußtsein der Einwohner seit Jahrhunderten gering geschätzt wurde. (wb)Plädoyer für eine kulturelle Stadterneuerung.ZeitschriftenaufsatzI9203349StadterneuerungKulturStadtgestaltungStadtbildGebäudeBewertungskriteriumLeitbildÖffentlichkeitsarbeitZeitgeistAufwertungPlanungsstrategie