Birke, Michael2015-05-122020-01-042022-11-252020-01-042022-11-2520150933-3754https://orlis.difu.de/handle/difu/215282Der Zeckverband Abwasserbeseitigung im Raum Hengersberg betreibt in der Gemeinde Niederalteich eine Kläranlage, die im Jahr 2012 aufwendig saniert und ausgebaut wurde. Im Zuge der Renovierung und Erweiterung fiel die Grundsatzentscheidung, erneuerbare Energien zu nutzen. Die Kläranlage nutzt den anfallenden Klärschlamm zur Gewinnung von Heizenergie für sein Betriebsgebäude. Als Wärmereservoir haben Kläranlagen ein hohes Potenzial, das sich allerdings oft nur für den Kläranlagenbetrieb selbst nutzen lässt. Doch da es in Deutschland knapp 10.000 kommunale Kläranlagen gibt, kann die Anlage in Niederalteich als Vorzeigeprojekt gelten. Im neuen Belebungsbecken des Klärwerks wurden Kollektoren installiert, die dem Beckeninhalt Wärme entziehen und diese anschließend einer Wärmepumpe zuführen. Zum Einsatz kam eine Sole-Wasser-Wärmepumpe. In dem Gerät integriert sind die Regelung, Schwingungsdämpfer, Umwälzpumpe für den Pufferspeicher, Solepumpe sowie Ausdehnungsgefäße für Sole und Heizung. Über einen Außentemperaturfühler ist die Wärmepumpe rücklaufgeregelt.Unkonventionelle Lösung. Energetische Nutzung von kommunalem Klärschlamm lohnt sich.ZeitschriftenaufsatzDH21724EntsorgungAbwasserKläranlageKlärschlammWärmeerzeugungWärmepumpeBetriebsgebäudeSelbstversorgungErneuerbare Energie