Schaerffer, ChristineZempel, Claudia2006-04-282020-01-042022-11-262020-01-042022-11-2620061437-417Xhttps://orlis.difu.de/handle/difu/137565Schleswig-Holstein steht vor großen demographischen Veränderungen. Eine modellhafte Weiterrechnung der 'Koordinierten Bevölkerungsvorausberechnung' kommt zu dem Ergebnis, dass ohne Wanderungsgewinne die Einwohnerzahl bis zum Jahr 2050 auf 2 440 000 sinken wird. Das wären 383 000 Einwohner weniger als heute. Parallel dazu ist ein wachsender Alterungsprozess zu verzeichnen. Vor allem in den Kommunen werden dadurch ökonomische, infrastrukturelle und soziale Veränderungen spürbar, wobei die Entwicklungen regional sehr unterschiedlich sein werden. Es gilt als sicher, dass sich der interkommunale Standortwettbewerb verschärfen wird. Kommunen werden nicht nur verstärkt um die Ansiedlung von Unternehmen konkurrieren, sondern auch als Wohnstandort im Wettbewerb stehen. Vor diesem Hintergrund haben die Landesregierung und kommunale Landesverbände einen Leitfaden für die Kommunen erarbeitet, der in dem Beitrag vorgestellt wird. Der Leitfaden stellt neben der skizzierten Ausgangslage und der Darstellung der kommunalen Handlungsfelder einen idealtypischen Strategiezyklus vor, der aufzeigt, wie das Thema demographischer Wandel ressortübergreifend in Planungen und Projekte integriert werden könnte. difuNeuer Leitfaden hilft Kommunen. Schleswig-Holstein im demographischen Wandel.ZeitschriftenaufsatzDH10108BevölkerungsentwicklungBevölkerungsstrukturAltersstrukturSchrumpfungBevölkerungsprognoseModellrechnungRegionale DisparitätKommunalpolitikStadtentwicklungsplanungEntwicklungskonzeptInfrastrukturpolitikWohnungspolitikLebensqualitätStandortfaktorWettbewerbLeitfadenDemographischer WandelHandlungsspielraumStrategieUmsetzung