Steinbeck, Hans-Hermann1985-09-242020-05-202022-11-262020-05-202022-11-261984https://orlis.difu.de/handle/difu/515523Seit Mitte der siebziger Jahre lenkt der Staat über die Schuldenaufnahme einen zunehmend größeren Teil der Ressourcen in seinen Sektor. Die erste Frage, die die Studie aufwirft, ist die, ob durch staatliche Kreditaufnahme private Investitionen ersetzt oder verdrängt wurden. Das Problem des z. B. zwischen 1971 und 1981 von 3,4Proz. auf 6,7Proz. erheblich gestiegenen Anteils der Zinslasten an den Gesamtausgaben der öffentlichen Haushalte bildet den zweiten Schwerpunkt der Arbeit. Der Autor gliedert seine Untersuchung in drei Teile: Zunächst behandelt er die Frage des Crowding-out (also die expansive Finanzpolitik des Staates) durch Staatsverschuldung und analysiert dann die Staatsverschuldung einerseits in Modellen mit keynesianischer Unterbeschäftigung und andererseits in Modellen mit natürlichem Beschäftigungsniveau. Ein mathematischer Anhang zur Lösung dieser Modelle beschließt die Arbeit. gwo/difuStaatssektorStaatsverschuldungKreditaufnahmeArbeitsmarktÖffentliche AusgabenFinanzpolitikModellWirtschaftspolitikArbeitTheorieFinanzplanungSteuerHaushaltswesenStaat/VerwaltungFinanzenFiskalpolitik, Staatsverschuldung und Crowding-out.Graue Literatur098583