Klemmer, Paul1981-01-072020-05-202022-11-262020-05-202022-11-261979https://orlis.difu.de/handle/difu/468744Angesichts der Kritik an der Verwendung des primär quantitativen Indikators "Arbeitskraftreservequotient" zeigt der Autor mögliche Ansatzpunkte für die Berücksichtigung qualitativer Aspekte bei der Auswahl von Fördergebieten auf: Das Arbeitsplatz- und das Arbeitskräfteangebot regionaler Arbeitsmärkte werden einer qualitativen Bewertung unterzogen, vom Standpunkt der Nachfrageseite her gesehen. Für die qualitative Beschäftigungssituation werden Einkommenswertigkeit, Arbeitsplatzpersistenz, Konjunkturresistenz und Qualifikationsverwertung als Qualitätskomponenten gewählt, für diese ein Kennziffernkatalog aufgestellt, gewichtet und ein Gesamtindikator zur Bewertung des sektoralen Arbeitsplatzangebots abgeleitet. Bezogen auf die konkrete Arbeitsmarktsituation der Bundesrepublik, wurde hierdurch deutlich, dass die Arbeitskräftemobilität ganz entscheidend von Qualitätsaspekten bestimmt wird, was unter anderem für die Beurteilung der Strukturgefährdung ländlicher Räume wesentlich ist. Für die Bewertung des Arbeitskräfteangebots - noch in den Anfängen befindlich - ist möglicherweise eine Differenzierung in die Komponenten Verfügbarkeit, Einsatzflexibilität und Kosten aussagekräftig. BfLRWirtschaftArbeitsmarktRegionalwissenschaftRegionalArbeitsplatzangebotArbeitsplatzmobilitätBewertungsmethodeZur qualitativen Differenzierung regionaler Arbeitsmärkte.Zeitschriftenaufsatz049624