Eidmann, Dorothee1999-05-282020-01-032022-11-262020-01-032022-11-261997https://orlis.difu.de/handle/difu/50130Die Studie untersucht die alltägliche Verwaltungspraxis gegenüber Ausländern am Beispiel des Ausländeramtes in Bremen. Gegenüber landläufigen Vorurteilen zeigt sie, daß Konflikte zwischen Verwaltungspersonal und ausländischer Klientel nicht Ausdruck von "Ausländerfeindlichkeit" sind, sondern Folge verwaltungstechnischer und organisatorischer Bedingungen des beruflichen Handelns des Amtspersonals bis hin zu Qualifikationsanforderungen und dienstlichen Verpflichtungen. Tonbandprotokollierte und verschriftete Gespräche zwischen Mitarbeitern des Amtes und Besuchern werden in der Untersuchung einer sequentiellen und extensiven Textinterpretation unterzogen, vier davon ausführlich dokumentiert. Um das regelgerechte Handeln des Ausländeramtes von "diskriminierenden" Abweichungen unterscheiden zu können, wurde ein Modell von Regel und Abweichung entwickelt, das erlaubt, das empirisch vorgefundene Handeln zu bewerten. goj/difuAusländer und Verwaltung. Eine Skizze am Beispiel des Ausländeramtes in Bremen.Graue LiteraturDF2755AusländerVerwaltungVerwaltungshandelnBehördeUntersuchungFallstudieBewertungVerwaltungshandelnAusländerbehördePersonal