Bratvogel, Friedrich W.Frommknecht, Heinrich1990-08-162020-05-202022-11-262020-05-202022-11-261989https://orlis.difu.de/handle/difu/556429Die Arbeit unterscheidet drei Etappen: den Industrialisierungsbeginn ab 1852 (mechanische Spinnerei), die Ausbauphase der Industrialisierung bis 1878 und die Phase der Hochindustrialisierung bis 1914, die alle ihre Auswirkungen auf die Raumordnung hatten. Bielefeld eignet sich als Untersuchungsobjekt, weil es keine Regierungsfunktionen hatte und somit der Einfluß der Industrialisierung besonders rein aufzuzeigen ist. Ein weiterer Grund ist die günstige Quellenlage. Der Verfasser behandelt anfangs die wirtschaftsräumliche Struktur und Funktion der Stadt und ihres unmittelbaren Einzugsgebietes sowie die Bevölkerungsmobilität. Weiter gilt das Interesse der Studie vor allem der Ausgestaltung der Stadtentwicklungspolitik vor dem Hintergrund des politischen Kräfteverhältnisses, der Frage nach den Raumbedingungen des Einzelnen und der Schichten und Klassen, der Veränderung des Lebensfeldes Haushalt und Sinngebung des eigenen Raums durch die einzelnen Schichten und Gruppen. Der relativ unabhängige Magistrat konnte es verhindern, daß die Stadtentwicklung den Belagen der Industrie schutzlos ausgeliefert wurde. gwo/difuStadtentwicklungWohnbedingungenWohnformIndustrialisierungSozialgeschichteWohnungsbauWohnungsversorgungWohnungsgenossenschaftBevölkerungsstrukturIndustrieStadtstrukturBauleitplanungBebauungWohnungswesenStadtgeschichteWissenschaft/GrundlagenGeschichteStadtentwicklung und Wohnverhältnisse in Bielefeld unter dem Einfluß der Industrialisierung im 19. Jahrhundert.Monographie144373