Tanghe, Patrick1988-06-152020-05-202022-11-262020-05-202022-11-261987https://orlis.difu.de/handle/difu/542131Die sich im Grenzgebiet zwischen Ökonomie und Philosophie bewegende Arbeit untersucht, ob angesichts der Kritik an der wissenschaftlichen Vernunft das Ideal einer freien und wohlhabenden Gesellschaft Bestand haben und wie - wiederum im Zeichen einer solchen Kritik - über diese Frage wissenschaftlich argumentiert werden kann. So werden in der Argumentation des Wirtschaftsliberalismus über die Wissenschaft als soziale Institution die staatliche Wissenschaftsprivilegierung und die bestehenden Vertragsformen in der Forschung als selbstverständlich hingenommen. Vor allem am Nachweis institutioneller Alternativen mangelt es. Nach der Erörterung der historischen Wissenschaftstheorie als Ausgangspunkt für eine kritische Auseinandersetzung mit Argumentationsstilen erörtert der Verfasser den Einfluß von Wissenschaftsbildern auf die Argumentation über die Wissenschaft als soziale Institution, den Einfluß ökonomischer Denkstile auf die Beurteilung staatlicher Eingriffe zugunsten der Wissenschaft und entwickelt ein "freiheitlich-anarchistisches Referenzsystem" für die Argumentation über die Institutionen der Wissenschaft. Ein zentrales Ergebnis ist, daß der Spielraum für den Markt in der Wissenschaft viel weiter ist, als bisher angenommen wurde. gwo/difuWissenschaftWissenschaftstheorieWissenschaftspolitikWirtschaftstheorieFreiheitAnarchismusWirtschaftspolitikKulturGesellschaftsordnungTheorieWissenschaft/GrundlagenWirtschaftWissenschaft als Resultat der unsichtbaren Hand. Eine Antwort auf die Herausforderung der Wissenschaftskritik an die freiheitliche Gesellschaft.Monographie129593