Bergmann, Christine1996-06-102020-01-042022-11-262020-01-042022-11-261993https://orlis.difu.de/handle/difu/102884Die vom Grundsatzreferat Arbeitsmarktpolitik in Zusammenarbeit mit einem Beirat verschiedener unabhängiger Wissenschaftlern vorgelegte Begründung für eine "Initiative für einen öffentlich geförderten Beschäftigungssektor plädiert für einen Paradigmawechsel in der Arbeitsmarktpolitik, für die "Finanzierung von Arbeit statt Arbeitslosigkeit". Durch die Etablierung eines Zweiten Arbeitsmarktes können die Massenarbeitslosigkeit eingedämmt und die Finanzkrise gemildert werden, und auch die Wirtschaft im engeren Sinne soll davon profitieren können. Für eine Politik, die antizyklisch Beschäftigungsimpulse hervorrufen will, werden vier strategische Handlungsebenen benannt, die aufeinander abgestimmt werden müssen. Auf längere Sicht muß eine Institutionalisierung und Ausgestaltung eines öffentlich geförderten Beschäftigungssektors konzipiert werden, wozu der Aufbau entsprechender Beschäftigungsfelder ebenso gehört wie der Einsatz und der Ausbau verschiedener AFG-Instrumente. Entlohnung, Arbeitszeit und Arbeitsbedingungen müssen im Zweiten Arbeitsmarkt analog dem "ersten Arbeitsmark" tarifvertraglich abgesichert werden. Der Schlußabschnitt des Papiers geht auf die Kosten und die Finanzierungsmodelle eines öffentlich geförderten Beschäftigungssektors ein. goj/difuInitiative für einen öffentlich geförderten Beschäftigungssektor (zweiter Arbeitsmarkt).Graue LiteraturS96130053ArbeitsmarktpolitikFörderungsprogrammArbeitslosigkeitFinanzierungArbeitsmarkt