Knoester, H.Herk, S.P.R.L. van1987-04-082020-05-202022-11-262020-05-202022-11-261986https://orlis.difu.de/handle/difu/530807Schon 1976 wurden in den Niederlanden gesetzliche Regelungen für verkehrsberuhigte Wohnbereiche erlassen. Mittlerweile hat sich auch nach Einführung der 30 km/h-Zonen-Regelung herausgestellt, dass die in Wohnbereichen möglichen Maßnahmen auch für andere "Aufenthaltsbereiche" - z.B. für (verkehrsberuhigte) Geschäftsbereiche, Dorfbereiche (winkelerf, dorpserf) usw. - eingeführt werden sollten. Eine Arbeitsgruppe (betroffene Ministerien, Niederländischer Gemeindebund, Stiftung für wissenschaftliche Verkehrssicherheits-Untersuchungen, Zentrale Verkehrskommission der Polizei) hat daraufhin die Woonerf-Verordnung zu einer "Verordnung für verkehrsberuhigte Bereiche" umgearbeitet. Der Entwurf sieht u.a. die folgenden Neuerungen vor: Die Regelungen gelten für alle Bereiche mit überwiegender Aufenthaltsfunktion. In diesen Bereichen soll nur mit Schrittgeschwindigkeit gefahren werden; Vorschriften über den maximalen Abstand zwischen besonderen Einrichtungen zur Geschwindigkeitdämpfung entfallen jedoch. Durchgehende erhöhte Gehwege (Trottoirs) sind nicht zulässig, wohl aber auf andere Weise nur für Fußgänger reservierte Flächen. Beginn und Ende der Bereiche sind deutlich zu markieren, desgleichen Parkstände. Bei Bedarf sind besondere Ladezonen vorzusehen. (DS)Verkehrsberuhigte ZoneVerordnungVorschriftWohngebietDorfGeschäftsviertelWoonerfStadterneuerungVerkehrVan woonerf naar erf. (Vom verkehrsberuhigten Wohnbereich zum verkehrsberuhigten Bereich.)Zeitschriftenaufsatz117803