Willinger, Stephan1996-07-222020-01-042022-11-262020-01-042022-11-2619950176-7534https://orlis.difu.de/handle/difu/91045Planung als hoheitliches Verwaltungshandeln wird immer häufiger abgelöst von einer Kommunikationsplanung. Mit der Narrativen Stadtanalyse wird eine Planungsmethode vorgestellt, die zwischen Diskursanalyse und Geschichten-Erzählen angesiedelt ist. Ausganspunkt ist die Feststellung, daß es nicht den objektiven Raum gibt, sondern daß Raum als sozialer Gegenstand in sozialen Systemen immer erst konstruiert wird, und zwar abhängig von der persönlichen Wahrnehmung. Die narrative Stadtanalyse versucht die Vielzahl sozialer Räume aufzuzeigen. Sie setzt dazu ein Disprogramming ein, das mit der Überlagerung von Bedeutungsmustern, der Dekontextualisierung, der marginalen Abweichung und dem Erzählen von Legenden arbeitet. Richtig eingesetzt kann die Methode den Blick auf festgefahrene Situationen ermöglichen und Konfliktlösungspotentiale zum Vorschein bringen.Die Narrative Stadtanalyse. Eine experimentelle Planungsmethode.ZeitschriftenaufsatzI96020283StadtplanungAnalysemethodePlanungsmethodeEntscheidungsfindungBeteiligungsverfahren