Weymar, Thomas1986-12-102020-05-202022-11-262020-05-202022-11-261985https://orlis.difu.de/handle/difu/526935Die These, daß das Automobil ein Symbol bürgerlich-kapitalistischer Rationalität verkörpert, bildet den theoretischen Hintergrund der Arbeit, die die Automobilentwicklung im realen Sozialismus, vor allem in der DDR, empirisch untersucht. Gefragt wird danach, ob es im realen Sozialismus, der ja beansprucht, auf einer ganz anderen gesellschaftlichen Rationalität zu basieren, auch eine qualitativ andere Verkehrspolitik gibt. Zunächst wird die Entwicklung des Automobilverkehrs in der DDR bzw. die Diskussion um Alternativen dazu nachgezeichnet. Der 2. Abschnitt untersucht die Folgeprobleme des ständig wachsenden Automobilverkehrs, während der Schlußteil nach den Ursachen dieses Wachstums fragt. Nach Ansicht des Autors läßt sich empirisch zeigen, daß die Folgeprobleme privater Motorisierung in der realsozialistischen DDR schlechter als in kapitalistischen Gesellschaften zu bewältigen sind. gwo/difuPersonenkraftwagenSozialismusVerkehrspolitikMotorisierungAutoverkehrÖPNVFahrradverkehrInfrastrukturbedarfUmweltbelastungStraßenverkehrVerkehrsunfallEnergieUmweltschutzÖffentlicher VerkehrIndividualverkehrVerkehrPersonenverkehrIm Trabi zur Sonne, zur Freiheit. Entwicklung, Folgen und Ursachen des Automobilverkehrs im realen Sozialismus am Beispiel der DDR.Monographie110587