Schiller, Georg2009-07-292020-01-042022-11-252020-01-042022-11-252009978-3-902023-13-1https://orlis.difu.de/handle/difu/167351Die anhaltende Ausweitung und Ausdünnung des Siedlungsbestandes zieht erhebliche negative Umweltwirkungen und enorme Folgekosten für die Allgemeinheit nach sich. Obgleich Entscheidungen über die Ausweisung von Baugebieten und damit über die Zunahme der Siedlungs- und Verkehrsflächen aus Sicht einzelner Akteure ökonomisch oft sehr rational getroffen werden, verknüpft sich die Vielzahl von Einzelentscheidungen insgesamt zu einer immer kostenintensiveren Siedlungsstruktur. Wie können für die beteiligten Akteure Anreize geschaffen werden, Infrastrukturkosten sparende Standortentscheidungen zu treffen? Der Beitrag versucht, Ursachen und Mechanismen des Wirkgefüges individueller Entscheidungen im Rahmen der Wohnbaulandentwicklung zu strukturieren, um daraus Lösungsansätze zur Stärkung einer insgesamt kostengünstigeren und umweltschonenderen, auf den Siedlungsbestand gerichteten Siedlungspolitik zu formulieren.Auf großem Fuße. Eigennutzen auf Kosten des Gemeinwohls.Aufsatz aus SammelwerkDM09060406UmweltschutzSiedlungsentwicklungSiedlungsstrukturFlächenverbrauchFlächennutzungWohnenVerkehrVerkehrsflächeVerkehrsinfrastrukturBebauungBaulandBaulanderschließungStandortwahlRaumnutzungDichteKosten-Nutzen-AnalyseTechnische InfrastrukturSozialinfrastrukturInfrastrukturRaumforschungFlächenentwicklungFlächeninanspruchnahmeFlächenpolitikSiedlungsflächeSiedlungserweiterungSiedlungspolitikGemeinwohlInfrastrukturkostenWohnbauland