Gerke, Jörg2015-01-282020-01-042022-11-252020-01-042022-11-2520140941-9225https://orlis.difu.de/handle/difu/214871Weitgehend unbemerkt von einer öffentlichen Diskussion haben sich nach 1990 Großgrundbesitzstrukturen in der ostdeutschen Landwirtschaft herausgebildet, die sogar die des so genannten "ostelbischen Junkertums" bis 1945 weit hinter sich lassen. Während es im Westen Deutschlands - bei aller Kritikwürdigkeit auch dort - (noch) eine breite Streuung landwirtschaftlichen Eigentums gibt, ist die in Ostdeutschland vorherrschende Großbetriebsstruktur und das Eigentum an Großgrundbesitz ein Erbe der ehemaligen DDR und ihren landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaften. Landwirtschaftliche Großbetriebe mit 1.000, 2.000, 5.000 und noch mehr Hektar landwirtschaftlicher Nutzfläche dominieren nicht nur in einzelnen Dörfern, sondern bestimmen die Entwicklung ganzer Regionen.Paradies für Großgrundbesitzer. Ostdeutsche Landwirtschaft nach 1990.ZeitschriftenaufsatzDH21313LandwirtschaftAgrarstrukturRaumstrukturBodeneigentumUnternehmensgrößeGroßbetriebLändlicher RaumRegionalentwicklungEntwicklungstendenzEinflussgrößeMassentierhaltung