Hebbert, Michael1987-06-092020-05-202022-11-262020-05-202022-11-261986https://orlis.difu.de/handle/difu/533198Es wird festgestellt, dass in Japan erhebliche Verstädterungsprozesse ablaufen, die in ihrem Ausmaß weit über die westlichen Verhältnisse hinausgehen. Dabei ist es erklärtes Ziel japanischer Städtebaupolitik, diese Entwicklung zu bremsen; das Städtebaurecht sieht entsprechende Instrumente vor, die aber offensichtlich nicht greifen. Nach einer Analyse der Folgen ungehemmter Stadtentwicklung, die zur Zersiedelung und extremem Landschaftsverbrauch führt, wird das japanische Planungsinstrumentarium erörtert. Am Beispiel der Stadtregionen Tokio, Osaka und Nagoya wird das Ausmaß des flächenmäßigen Wachstums belegt. Als Hauptgrund für diese Entwicklung wird der Bodenmarkt und das Bodenrecht gesehen, deren Hauptmerkmal Freizügigkeit und Liberalität sind. Das steuernde Planungsrecht wird nicht angewandt. (kj)StadtwachstumVerdichtungsraumRandzoneInfrastrukturBevölkerungsentwicklungPlanungsprozessPlanungsorganisationPlanungsrechtStädtebaurechtRegionalplanungUmweltbelastungWanderungSiedlungsstrukturVerstädterungUrban sprawl and urban planning in Japan. (Verstädterung und Stadtplanung in Japan.)Zeitschriftenaufsatz120332