Kronauer, Martin1989-11-072020-05-202022-11-262020-05-202022-11-261988https://orlis.difu.de/handle/difu/551612"Revitalisierung" meint die seit Mitte der 70er Jahre zu beobachtende Tendenz der "neuen Mittelklasse", ethnische Minderheiten und sozial schwache Bevölkerungen aus bestimmten städtischen Kernbereichen zu verdrängen und neue Wohlstandsinseln zu schaffen.In kritischer Anwendung dieses Begriffs untersucht der Autor die sozialen und politischen Mechanismen des von dieser Art von Stadterneuerung induzierten Wandels.Im Mittelpunkt steht dabei die Frage nach der Reproduktion von sozialen Hierarchien und der sie flankierenden Politiken in der "crossection" an der Schnittlinie 14th Street und Union Square in Manhattan/New York, einer Wohngegend, in der sich die typischen Umstrukturierungsbestrebungen, die "Revitalisierung" ausmachen (expandierendes Geschäftszentrum, Umwandlung industrieller in Wohnnutzung etc.), aufspüren lassen.Dabei wird die Geschichte des Quartiers vom frühen 19. bis in die 80er Jahre des 20.Jahrhunderts mit scharfem Blick auf die tragenden sozialen Kräfte der Veränderung aufgearbeitet.Die Analyse der rezenten Situation führe zu dem Ergebnis, daß die örtlichen sozialen Gruppen in Verfolgung der traditionellen Segmentationslinien die soziale Hierarchie räumlich reproduzieren. wev/difuRevitalisierungSegmentierungSozialwandelFallstudieMittelschichtFlächennutzungKerngebietStadtgeschichteStadtstrukturKommunalpolitikVerwaltungStadtsoziologieStadtentwicklungsplanungPartizipationStadtsanierungStadterneuerungSozialstrukturUrban "revitalization" and community participation. A study of urban social segmentation and strategies of social change in New York City. (Städtische "Revitalisierung" und Bürgerbeteiligung. Eine Studie über städtische soziale Segmentation und über Strategien des sozialen Wandels in New York City.)Graue Literatur139436