Ladnorg, Uwe1991-11-112020-05-202022-11-262020-05-202022-11-261991https://orlis.difu.de/handle/difu/566447Im Westerwald, Europas bedeutendstem Tonbergbau-Revier, werden jährlich mehr als 3 Mio. t überwiegend im Tagebau abgebaut.Die sich daraus ergebenden Belastungen der direkten Nachbarschaft werden versucht, durch die Maßnahmen Rekultivierung, Gewässer- und Emissionsschutz, Straßenreinhaltung und Verkehrsentlastung auf ein Minimum zu reduzieren.Bevorzugt wird der langfristig geplante Abbau als wandernder Tagebau mit Lagerstättensegmenten und begrenzter offener Fläche bei umgehender Rückverfüllung und Rekultivierung.Die Reinigung des Tagebauwassers mit dem neuartigen System UL 200 der Firma Fuchs-Ton, das frühzeitige Errichten begrünter Erdwälle sowie die Trennung der Fahrwege für Straßen-LKW und für Lademaschinen und Transportfahrzeuge sind weitere Schutzmaßnahmen.Zur Verkehrsentlastung der angrenzenden Orte wird in letzter Zeit verstärkt auf den Schienentransport gesetzt.Am Beispiel mehrerer Abbaustellen werden die einzelnen Schutzmaßnahmen und das integrierte Maßnahmenmodell "Glockenmodell" erläutert.(mz)TonAbbauTagebauUmweltbelastungUmweltschutzRekultivierungGewässerschutzAbwasserreinigungLärmemissionStaubStraßeZufahrtSchienenverkehrTransportModellSchutzmaßnahmeErdwallReinhaltungVerkehrsentlastungUmweltpflegeAllgemeinAngewandter Umweltschutz im Tonbergbau; Application of environmental protection in clay extraction.Zeitschriftenaufsatz154426