Walther, Uwe-JensGüntner, Simon2007-08-292020-01-042022-11-252020-01-042022-11-2520070303-2493https://orlis.difu.de/handle/difu/162270Mit dem Programm "Stadtteile mit besonderem Entwicklungsbedarf - die soziale Stadt" reagierte die damalige Bundesregierung 1999 auf die zunehmende sozialräumliche Spaltung in den Städten. Seither hat sich in Deutschland das Programm als institutioneller Rahmen einer Politik zur Stabilisierung benachteiligter Stadtviertel etabliert. Der Beitrag geht zunächst auf die soziale Situation in den Städten ein und skizziert dann den Förderrahmen. Als Bausteine zur Umsetzung der sozialen Stadtpolitik werden neben dem Gebietsbezug Quartiermanagement, integrierte Handlungskonzepte und Förderprojekte vorgestellt. Die wesentlichen Kritikpunkte am Programm werden dargelegt und einige Perspektiven zu ihrer Weiterentwicklung und Verbesserung diskutiert. In den nächsten Jahren, so die These, muss es darum gehen, ein breiteres, über die Städtebauförderung hinausreichendes Fundament für die Politik und adäquate Verfahren und Anreizstrukturen zur Mitwirkung bislang noch nicht erreichter Akteursgruppen aus relevanten Politikbereichen zu schaffen sowie die Beteiligung zivilgesellschaftlicher Gruppen und der Privatwirtschaft zu stärken. difuVom lernenden Programm zur lernenden Politik? Stand und Perspektiven sozialer Stadtpolitik in Deutschland.ZeitschriftenaufsatzDM07081708StadtentwicklungsplanungStadtentwicklungProblemraumSegregationArmutStadtviertelStädtebauförderungStadtteilKooperationFörderungsprogrammSozialpolitikBenachteiligungSoziale StadtQuartiermanagementSozialraumStadtpolitikStadtteilentwicklungDisparitätSoziale AusgrenzungPolitikintegration