Tacke, Walter1983-07-042020-05-202022-11-252020-05-202022-11-251983https://orlis.difu.de/handle/difu/497711Es wird versucht, einen möglichen Zusammenhang zwischen Lebenseinstellung, Vorstellungen, faktischen Verhaltensweisen und dem generativen Verhalten herzustellen. Befragungsergebnisse aus 55 Ländern der Welt lassen den Schluss zu, dass materieller Wohlstand und seine Begleiterscheinungen allgemein das generative Verhalten zu beeinflussen scheinen. Zumindest trifft diese Feststellung für die 70er Jahre zu. Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass in den Industrienationen wahrscheinlich weiterhin mit negativer Bevölkerungsentwicklung zu rechnen sein wird - auch öffentliche materielle Anreize werden diesen Trend kaum beeinflussen können. In den unterentwickelten Ländern werden die hohen Geburtenraten bleiben. Die Motivationsstruktur des generativen Verhaltens ist nicht auf wenige Komponenten reduzierbar, sondern eher als ein Symptombündel zu begreifen, das schwer zu analysieren sein wird. IRPUDBefragungBevölkerungsentwicklungDemographieGesellschaftsordnungLebenseinstellungVerhaltenFamiliengrößeGeburtenrückgangGeburtenüberschussIndustrielandEntwicklungslandGlück, Zufriedenheit und generative Verhaltensvorstellungen. Ergebnisse einer globalen Umfrage.Zeitschriftenaufsatz080115