Burmeister, Joachim1989-10-032020-05-202022-11-262020-05-202022-11-261985https://orlis.difu.de/handle/difu/551224Die Frage nach dem Umfang der Determinationskraft des "Zentralörtlichkeitsprinzips" gegenüber der kommunalen Bauleitplanung wird besonders deutlich im Zusammenhang mit der Ansiedlung großflächiger Einzelhandelsunternehmen und Einkaufszentren. Angesichts der beträchtlichen Auswirkungen auf die Steuer- und Wirtschaftskraft einzelner Kommunen ist die Frage der Zulässigkeit bzw. Unzulässigkeit derartiger Projekte von nicht zu unterschätzender Bedeutung. Im Zentrum der Diskussion steht dabei die These, daß aus der Qualifizierung einer Kommune als z. B. Mittelzentrum in Verbindung mit der Zuweisung bestimmter Versorgungsfunktionen ein Verbot der Funktionswahrnehmung für die nachgeordnete Gemeinde folge. Der Vortrag steckt zunächst den verfassungsrechtlichen Rahmen des "Zentralörtlichkeitsprinzips" ab, bevor er auf weitere materielle und prozessuale Aspekte, die bei dieser Problematik noch zu berücksichtigen sind, eingeht. vka/difuZentrale-Orte-TheorieStandortwahlEinzelhandelGroßbetriebGemeindeKommunale SelbstverwaltungVerwaltungsrechtVerwaltungsgerichtsbarkeitVerfassungsrechtKommunalrechtStädtebaurechtBauleitplanungStandortStadtplanung/StädtebauHandelDas Zentralörtlichkeitsprinzip - Basis für kommunale Standortentscheidungen von Einzelhandelsgroßbetrieben? Vortrag am 26. November 1984 im Städteforum Lüneburg.Monographie139048