Fromm, Guenter1982-07-072020-05-202022-11-262020-05-202022-11-261982https://orlis.difu.de/handle/difu/487193In der öffentlichen Meinung zur Verkehrspolitik ist ein Stimmungsumschwung zu verzeichnen. Im Gegensatz zu früher soll nicht für den Straßenbau, sondern für den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) mehr Geld ausgegeben werden. Ursache hierfür ist der immer stärker werdende Druck aktuell anstehender Probleme (Umweltbelastung, Energiesparen, Großstadtverkehr), die bei Ausrichtung der Investitionstätigkeit auf den ÖPNV bessere Lösungsmöglichkeiten versprechen. Diese Ansicht wird von 53 % der Bevölkerung vertreten. Das ergibt sich aus einer repräsentativen Erhebung über verkehrspolitische Meinungen und Prioritäten, die das Institut für angewandte Sozialwissenschaften im März 1980 im Auftrag des Bundesministers für Verkehr durchgeführt hat. Das Ergebnis dieser Befragung ist nicht etwa theoretischer Natur. Es findet vielmehr seine Bestätigung im Verhalten der Bevölkerung. Nach Jahren des Rückgangs nimmt das Verkehrsaufkommen im ÖPNV seit 1979 wieder zu. -z-VerkehrÖffentlicher VerkehrPersonenverkehrNahverkehrÖPNVWirtschaftFinanzenInanspruchnahmeTrendwendeDie leeren Kassen und der öffentliche Personennahverkehr.Zeitschriftenaufsatz068883