Schneider, W.1983-10-182020-05-202022-11-262020-05-202022-11-261983https://orlis.difu.de/handle/difu/500037Das politische Ziel des Großversuches "Verkehrsberuhigung in Wohngebieten" (Schlussbericht, Bonn: Kirschbaum 1979) richtete sich darauf, durch bauliche, verkehrsregelnde und gestalterische Veränderung die Verkehrsverhältnisse zu verbessern, wobei es dem Bürger, wie Umfragen ergaben, vor allem auf erhöhte Sicherheit ankommt. Nicht jedes Mittel kann jedoch dazu dienen. Von Verkehrszeichen geht nur eine geringe verhaltensändernde Wirkung auf den Kraftfahrer aus. Überhöhte Geschwindigkeiten, trotz Tempolimit, müssen technisch verhindert werden. Andere gewünschte Verhaltensweisen können erreicht werden, wenn der Verkehrsteilnehmer subjektiv darin einen persönlichen Vorteil sieht. Zu nicht vermeidbaren Nachteilen sollte man die vorherige Zustimmung der Kraftfahrer erreichen. Vor weiteren Verkehrsberuhigungsmaßnahmen sollten die Erkenntnisse aus dem Großversuch umgesetzt werden. BASTVerkehrStraßenverkehrKraftfahrzeugFußgängerWohngebietVersuchVerhaltenUnfallVerkehrssicherheitFahrradverkehrVerkehrsdichteVerkehrsgeschwindigkeitPolizeiPsychologieVerkehrsberuhigungParkenErprobte Möglichkeiten der Verkehrsberuhigung in Wohngebieten.Zeitschriftenaufsatz082463