Weber, Jürgen2006-07-042020-01-042022-11-252020-01-042022-11-2520060723-8274https://orlis.difu.de/handle/difu/137774In dem Weiler Neurott bei Heidelberg wurde das häusliche Schmutzwasser in abflusslose Gruben geleitet, die regelmäßig entleert werden mußten. Das Ausbringen der stickstoffhaltigen Grubeninhalte auf die Äcker belastete die Umwelt. Zur Behebung des Mißstands suchte der Abwasserzweckverband Heidelberg nach einer kostengünstigen Lösung, die gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik (IGB) im Rahmen des vom Bundesforschungsministerium geförderten Projekts "Dezentrale urbane Infrastruktursysteme (Deus 21)" umgesetzt wurde. Seit Dezember 2005 ist nun in Neurott die deutschlandweit erste dezentrale Kläranlage in Betrieb, die in Vor- und Nachklärung mit Membranfiltration arbeitet. In dem Beitrag wird das Reinigungsverfahren beschrieben und es wird auf die Reinigungsleistung der Kläranlage hingewiesen. Eine Vorgabe der Aufsichtsbehörden war, dass das gereinigte Abwasser so sauber ist wie für Großkläranlagen mit über 100.000 Einwohnerwerten. Mit Reinigungsleistungen von über 90 Prozent werden die Vorgaben in Neurott deutlich unterschritten. difuBeste Werte erzielt.ZeitschriftenaufsatzDH10317EntsorgungAbwasserAbwasserbehandlungAbwasserreinigungDezentralisationKläranlageVerfahrenstechnikFiltrationMembranverfahren