Hecht, Michael1980-07-112020-05-202022-11-252020-05-202022-11-251978https://orlis.difu.de/handle/difu/463951Trotz umfangreicher staatlicher Förderung ist die Situation am Wohnungsmarkt in der BRD noch während der siebziger Jahre in mehrfacher Hinsicht unbefriedigend. Ziel dieser Arbeit ist es daher, das bestehende Förderungssystem in Frage zu stellen und Möglichkeiten einer zweckmäßigeren Ausgestaltung zu zeigen. Zunächst werden Grundfragen der Wohnungswirtschaft erörtert, denn für das Förderungssystem ist eine Analyse der Besonderheiten des Gutes Wohnung wichtig, weil diese die Möglichkeiten, Formen und Notwendigkeit einer staatlichen Förderung mitbestimmen. Nach einer Auseinandersetzung mit den Zielen der Wohnungspolitik werden die einzelnen angewandten Möglichkeiten der Förderung systematisch analysiert. Dabei wird einmal zwischen Angebots- und Nachfrageförderung unterschieden, zum anderen zwischen direkter und indirekter Subventionierung. Die verschiedenen Formen werden insbesondere daraufhin untersucht, inwieweit sie die angestrebten Ziele der staatlichen Wohnungspolitik erfüllen können. Bei der Diskussion um Möglichkeiten einer Neuorientierung der Wohnungspolitik bzw. der Förderungsmaßnahmen stehen das Konzept einer Wohnwertmiete sowie die Liberalisierung des Sozialwohnungsbestandes bei alleiniger Wohngeldförderung im Vordergrund. Der Autor plädiert für die Einführung marktwirtschaftlicher Verhältnisse im Wohnungswesen, wobei soziale Verzerrungen durch Gewährung von Wohngeld ausgeglichen werden müssen. bg/difuWohnungswirtschaftWohnungsbauförderungWohnungspolitikWohnungswesenMietwesenBauwesenSubventionsformen in der Wohnungswirtschaft.Monographie041989