Schimank, Uwe1985-12-122020-05-202022-11-262020-05-202022-11-261983https://orlis.difu.de/handle/difu/518018Das Aufkommen der Romantik an der Wende vom 18. zum 19. Jahrhundert fiel mit der ersten Phase des energischen Durchbruchs einer kapitalistischen Gesellschaft zusammen. Der rationalen Natur- und Menschenbeherrschung des Kapitalismus wurden menschengerechtere Formen der Naturbegegnung und Zwischenmenschlichkeit entgegengesetzt. Die heutige Protestbewegung gegen Stadt- und Landschaftsverödung wird, obgleich sie sich selbst dagegen verwahrt, als neoromantisch bezeichnet. Diese Studie klärt in einem ersten Schritt zunächst je für sich die Logiken kapitalistischer Akkumulation und personaler Existenz. Der zweite Schritt zeigt dann auf, welche spezifische Prägung der physischen und darüber vermittelt auch der sozialen Umwelt der Person durch die gesamtgesellschaftlich dominierende kapitalistische Rationalität hervorgebracht wird. Im dritten Schritt werden die Parallelen zur Romantik aufgezeigt. Dann geht es um die entscheidende Frage, ob das, was zunächst nur als Widerspruch zwischen der Logik personaler Existenz und der Logik kapitalistischer Akkumulation erscheint, ein Selbstwiderspruch der Logik kapitalistischer Akkumulation ist. im/difuKapitalismusStadterhaltungStadtökologieStadtzerstörungLandschaftszerstörungLandschaftsökologieProtestRomantikStadtgeschichteStadtplanungKommunalpolitikUmweltschutzTheorieStadtsoziologieWissenschaft/GrundlagenPolitologieNeoromantischer Protest im Spätkapitalismus.Monographie101122