Krause, MichaelMalzahn, Nils2018-02-162020-01-052022-11-252020-01-052022-11-2520170723-8274https://orlis.difu.de/handle/difu/246730Die Breitbandversorgung bleibt immer noch hinter den Erwartungen von Bürgern und Unternehmen zurück. In der Regel erfolgt der Ausbau nach dem sogenannten Wirtschaftlichkeitslückenmodell. Das heißt, dass Förderungsprogramme die Lücke zwischen Investitionen und erwarteten Einnahmen über einen Zeitraum von üblicherweise sieben Jahren schließen. Dabei arbeiten kommunale Gebietskörperschaften und Telekommunikationsunternehmen mal mehr, mal weniger eng zusammen. Gelegentlich greifen auch Nutzer zur Selbsthilfe in entlegenen Gegenden, die für Anbieter unwirtschaftlich sind. Doch solche Beispiele sind die Ausnahme. Im Zusammenhang mit dem Breitbandausbau müssen daher jenseits des üblichen Vorgehens neue Wege gefunden werden. In dem Beitrag wird auf die vielfältigen Anwendungsfelder der Breitbandinfrastruktur hingewiesen, die deutlich machen, dass sich nicht nur die Digitalisierung und Vernetzung aller Lebensbereiche vollzieht. Es geht auch um ein neues Innovations-System, in dem bekannte und neue Akteure zusammenarbeiten. Anbieter, die für ihre Dienstleistungen auf eine hochleistungsfähige Infrastruktur angewiesen sind, werden selbst aktiv und verlegen Infrastrukturen, wo sie ihnen fehlen. Aus Sicht von kommunalen Akteuren hat sich das Konzept des Transition Managements in einigen Bereichen bewährt. Es dient dem Aufbau arbeitsfähiger Strukturen, die alle Anspruchsgruppen einbeziehen und in Kooperationen zusammenführen. Das erleichtert notwendige Abstimmungen und das gemeinsame Entwickeln passfähiger Lösungen.Kooperation in ganz neuen Strukturen. Breitbandausbau. Innovationen.ZeitschriftenaufsatzDH25594VersorgungInformationstechnologieKommunikationstechnologieInfrastrukturausstattungLeistungsfähigkeitStandortfaktorAusbauInvestitionFinanzierungsmodellNutzerSelbsthilfeKooperationDigitalisierungVernetzungSmart CityBreitbandverkabelung