Janczyk, Stefanie2011-02-092020-01-042022-11-262020-01-042022-11-262009978-3-89691-775-1https://orlis.difu.de/handle/difu/171814Gängige Konzepte der Arbeitsforschung erfahren zunehmend Grenzen durch die Dynamik und den Wandel ihres Gegenstandes. Insbesondere den vielfältigen Verschränkungen, Hierarchien und Widersprüchen in der Verknüpfung von Erwerbsarbeit mit anderen Lebensbereichen tragen sie nur noch bedingt Rechnung. Denn: Was als Arbeit gilt, dies bestimmt sich immer neu in gesellschaftlichen Aushandlungsprozessen. Die Autorin stellt deshalb die bisherige Arbeitsforschung auf den Prüfstand und vermisst Arbeit neu. Über die Auseinandersetzung mit Traditionslinien, Forschungsansätzen und Debatten bietet sie Grundlagen für die angemessene - genderkompetente - Analyse des komplexen Zusammenhangs von Arbeit und Leben, die auch in politikwissenschaftlicher Perspektive fruchtbar sind. Dabei spielen der Mainstream der Arbeitsforschung, Ansätze der Frauenarbeitsforschung, das Konzept der "Alltäglichen Lebensführung", Debatten um Entgrenzung und Subjektivierung von Arbeit und Leben sowie der Diskurs um die Vereinbarkeit von "Beruf und Familie" eine Rolle. Verschiedene Arbeits- und Lebensbereiche bilden so wechselseitige Entwicklungsvoraussetzungen und -grenzen, die sich als komplexes Ko-Konstitutionsverhältnis fassen lassen.Arbeit und Leben: Eine spannungsreiche Ko-Konstitution. Zur Revision zeitgenössischer Konzepte der Arbeitsforschung.MonographieDM11011726ArbeitArbeitszeitErwerbstätigkeitFamilieFrauLebensbedingungenWohlstandBeschäftigungsgradGesellschaftsordnungSoziologiePolitikwissenschaftGenderforschungArbeitsgesellschaftIndustriesoziologieTransformationsprozessLebensgrundlage