Nickel, Eva Mareile2009-09-302020-01-042022-11-252020-01-042022-11-2520090303-2493https://orlis.difu.de/handle/difu/168187Die "Leipzig Charta zur nachhaltigen europäischen Stadt" ist der jüngste Kristallisationspunkt des informellen, politischen Dialogs zwischen unterschiedlichen Akteuren auf europäischer, nationaler und lokaler Ebene zur Stadtentwicklung in Europa. Mit dieser Charta vereinbarten die zuständigen Minister der EU zwei Kernstrategien mit dem Ziel, die nachhaltige Entwicklung der europäischen Städte zu fördern: die verstärkte Nutzung einer integrierten Stadtentwicklungsplanung und dabei die besondere Berücksichtigung der Belange benachteiligter Stadtquartiere. Dieses gemeinsam getragene Leitbild steht in Einklang mit der Politik der Kommission. In der Strukturfondsperiode 2007-2013 können erstmals alle europäischen Städte die Strukturfonds für integrierte Stadtentwicklungsvorhaben nutzen. Der Beitrag behandelt den Entwicklungsprozess der Leipzig Charta im Kontext der neuen EU-Kohäsionspolitik. Er zeigt einen Paradigmenwechsel zu verstärkter Dialogbereitschaft der Akteure auf und untersucht die Bedeutung der Leipzig Charta für eine sozialorientierte Stadtentwicklung in Europa.Die Leipzig Charta im Kontext der europäischen Kohäsionspolitik.ZeitschriftenaufsatzDM09091404StadtentwicklungsplanungStadtentwicklungStadterneuerungStadtSegregationProblemraumKohäsionLeitbildFörderungsprogrammGleichheitSoziale UngleichheitRäumliche DisparitätTeilhabeNachhaltigkeitBenachteiligter StadtteilKohäsionspolitikPolarisierungSozialraumorientierungStadtentwicklungspolitikIntegrierte StadtentwicklungsplanungEU-FörderungStrukturfondsRahmenbedingung