Münch, Jürgen1984-11-292020-05-202022-11-252020-05-202022-11-251983https://orlis.difu.de/handle/difu/508848Beratungsstellen für Jugendliche waren zu Beginn der 70er Jahre in großer Zahl entstanden. Die Initiativen bildeten eine Reaktion auf die sog. Drogenwelle, durch die die Unzulänglichkeiten und Defizite der bisherigen Praxis in der Jugendhilfe zu einem vieldiskutierten Problem geworden waren. Ein großer Teil der Maßnahmen wurde als Modellversuch gefördert; sie sollten zur Vorbereitung einer Reform des Systems der Jugendhilfe praktische Erfahrungen sammeln. Als mit dem Rückgang der Zahl der Drogenkonsumenten seit 1972 der Druck durch die öffentliche Kritik abnahm, entstand für die Modellversuche eine schwierige Lage, denn die etablierten Jugendhilfeinstitutionen begannen, gegen die Modellversuche vorzugehen. So ergab sich die Frage nach den Chancen für eine wirksame Arbeit in den Modelleinrichtungen, nach dem Handlungsspielraum der Initiativen für die Erprobung von Neuerungen. In dieser Arbeit werden anhand einer konkreten Modelleinrichtung in einer ungenannten Universitäts-Mittelstadt die Rahmenbedingungen untersucht: die Bildung der Mitarbeitergruppe und die Entwicklung einer Binnenstruktur, die Organisation der Arbeit mit den Jugendlichen und die Außenbeziehungen zu den relevanten Bezugsinstitutionen. im/difuJugendberatungJugendhilfeJugendeinrichtungJugendlicherBeratungsstelleModellversuchFallstudieBefragungSozialarbeitMethodeDaseinsvorsorgeSozialeinrichtungJugendberatungsstelle zwischen Anspruch und Anpassung. Probleme der Entwicklung eines Modellversuchs. Eine empirische Analyse.Monographie091510