Knobbe, Werner1985-04-112020-05-202022-11-262020-05-202022-11-261984https://orlis.difu.de/handle/difu/512689Bei der Untersuchung handelt es sich um die Darstellung von Risikofaktoren auf Kinderspielplätzen. Sie berücksichtigt in gleichem Maße sozialwissenschaftliche und ingenieurwissenschaftliche Aspekte. Insgesamt wurden von Okt.-Dez. 1980 143 Spielplätze in Kiel und West-Berlin aufgesucht, wovon auf 29 Kieler Spielplätzen insgesamt 161 Spielgeräte ingenieurwissenschaftlich untersucht wurden. Folgende Untersuchungsinstrumente kamen für den sozialwissenschaftlichen Teil dieser Studie zur Anwendung: teilnehmende Beobachtung und Befragung. Für den ingenieurwissenschaftlichen Teil wurden Erfassungsbögen - "allgemeiner Teil" (DIN 7926/1), "Schaukeln" (DIN 7926/2) und "Rutschen" (DIN 7926/3) - entwickelt und eingesetzt. Insgesamt kommt die Studie zum Ergebnis, daß Kinderspielplätze sowohl in pädagogischer, planerischer als auch technischer Hinsicht verbesserungsbedürftig sind, wobei insbesondere Fragen der Betreuung, Wartung und Pflege im Sinne eines verbesserten Unfallschutzes stärker als bisher zu berücksichtigen sind. Darüber hinaus ist auch die Attraktivität von Spielplätzen zu erhöhen. Die zum Teil erschreckend niedrige Benutzerfrequenz auf den Spielplätzen bei gleichzeitigen Spielaktivitäten von Kindern im Straßenverkehrsbereich - oft in Sichtweite zu Spielplätzen - schafft zusätzliche Unfallgefahren für spielende Kinder. difuRisikofaktorGeräteausstattungUnfallgefahrBefragungMethodeSozialwesenBildung/KulturKinderspielplatzRisikofaktoren auf Kinderspielplätzen.Graue Literatur095671